19.12.2007 eBusiness Grenzenlose Breitband-UnterstützungDies ist das zentrale Ergebnis eines Strategieworkshops, der im Rahmen des INTERREG IIIA Projektes "Masterplan Breitband 3N" in Kleve stattgefunden hat. Rund 50 Vertreter der beteiligten Regionen, unter anderem von der Staatskanzlei NRW, den Provinzen Overijssel und Gelderland, der Regierungsvertretung Oldenburg, den Euregios sowie zahlreicher Städte, Kreise und Gemeinden trafen sich am 29. November, um über Ergebnisse des Projektes "Masterplan Breitband3N" zu diskutieren. Dazu haben der deutsch-niederländische Internet-Exchange-Dienstes NDIX, das Telematica Instituut in Enschede sowie das Forschungsinstitut für Telekommunikation (FTK) im vergangenen Jahr eine Bestandsaufnahme existierender Breitbandprojekte durchgeführt und über 100 Gespräche mit Repräsentanten der Zielgebiete über die Entwicklung einer Breitbandstrategie für die Grenzregionen geführt. In sieben Workshops haben die Projektpartner gemeinsam mit Vertretern aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Gesundheit, Notfallmanagement, Logistik und Infrastruktur konkrete Ideen und Ansätze für Breitbandprojekte in diesen Themengebieten diskutiert. Auf Basis dieser Aktivitäten wurde ein Konzept für einen gemeinsamen "Masterplan Breitband 3N" entwickelt, das im Rahmen des Strategieworkshops vorgestellt wurde und in den kommenden Monaten fertig gestellt wird. Die Teilnehmer des Workshops diskutierten auf dieser Grundlage über die Bedeutung der Breitbandtechnologien für die zukünftige Entwicklung der Euregio als Lebens- und Arbeitsraum. Es wurde deutlich, dass der Zugang zu neuesten Breitbandtechnologien von eminenter Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region ist. Gleichzeitig wurde aber klar, dass noch weitere gemeinsame Anstrengungen nötig sind, um eine ausreichende Versorgung der ländlichen Regionen mit zukunftsfähigen Breitbanddiensten und -infrastrukturen zu gewährleisten. Der Masterplan will die Entwicklung und Verbreitung von Breitband-Infrastrukturen und Anwendungen in bestimmten Regionen und Sektoren erleichtern. Darüber hinaus unterstützt er den Erfahrungsaustausch und Know-how Transfer beim Aufbau und der Anwendung von Breitbandtechnologien. Eine Reihe von konkreten Projekten wurde bereits erarbeitet. Für Anfang 2008 wird die Präsentation des ersten Projektes zur Umsetzung des Masterplans erwartet. Innerhalb des so genannten "Majeuren Projektes" werden innovative Breitbanddienste begleitet. Im Rahmen dieses Projekts könne der zügige Aufbau von möglichst flächendeckenden breitbandigen Infrastrukturen und Diensten in den Gebieten der Euregio auf Grundlage des Masterplan Breitband 3N vorangetrieben werden, erklärten die Projektpartner. Das Ziel sei, die Unterstützung und Integration weiterer Ideen. So werden Initiativen und Projekte die ihre Aktivitäten in das Majeure Projekt einbringen möchten, dazu ermutigt, Kontakt zum Projektmanagement aufzunehmen und ihre Ideen zu präsentieren. Quelle: MediaNRW |
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