04.12.2007 eBusiness Unternehmen setzen auf Netz-DienstleistungenDies geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach griffen in diesem Jahr rund 49 Prozent der Unternehmen mit Internetzugang auf Online-Dienstleistungen der Öffentlichen Hand zurück. Im Vergleich zum Jahr 2003 steigt damit der Anteil der E-Government-Nutzer um 18 Prozent. Am häufigsten kommunizierten die Unternehmen mit der öffentlichen Verwaltung über das Internet, um Formulare herunterzuladen (81 Prozent) und um Informationen einzuholen (73 Prozent). 71 Prozent der Unternehmen sendeten zudem die ausgefüllten Formulare direkt über das Internet an die zuständige Behörde zurück und 16 Prozent gaben bei einer elektronischen Ausschreibung online ein Angebot ab. Auch bei Online-Banking setzen die Unternehmen auf das Internet. So nahmen der Statistik zufolge, etwa 72 Prozent Bank- und Finanzdienstleistungen über das World Wide Web in Anspruch. Im Jahr 2003 waren es noch acht Prozentpunkte weniger. Das Internet dient darüber hinaus als wichtige Informationsquelle zur Marktbeobachtung: 62 Prozent der Unternehmen gaben an, auf diesem Wege Kenntnisse über den betreffenden Markt zu gewinnen. Nicht zuletzt bietet das Internet den Unternehmen eine zusätzliche Plattform, um sich (potenziellen) Kunden und Geschäftspartnern zu präsentieren. So verfügten 2007 rund 62 Prozent der Unternehmen mit Internetzugang über eine eigene Website. Dies entspricht einem Zuwachs von 22 Prozentpunkten gegenüber 2003. Insgesamt waren 2007 rund 77 Prozent aller deutschen Unternehmen mit dem Internet verbunden, wobei von den Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten fast ausnahmslos alle Betriebe über einen Zugang zum Internet verfügten. Quelle: MediaNRW |
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