30.10.2007 eBusiness Schneller ans Ziel.Das ist ein zentrales Ergebnis der Umfrage, die der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft Anfang Oktober durch das Marktforschungsinstitut eResult hat durchführen lassen. So sind rund 64 Prozent der Befragten der Meinung, dass mit Adressen wie beispielsweise "www.fuendbuero.nuernberg.de" Internetangebote von Städten oder Regionen effizienter genutzt werden könnten. "Wir stellen anhand dieser Ergebnisse fest, dass sich private Internetnutzer bei der Namensgebung von Webadressen mehr Rücksichtnahme auf ihre Intuition wünschen", kommentiert eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. Eine Webadresse dürfe daher weder so allgemein gehalten sein, dass sie die Suche unnötig in die Länge zieht, noch so kompliziert, dass sie sich kein Nutzer merken kann. Insbesondere Behörden bekämen auf diese Weise ein Instrument an die Hand, mit dem sie das Verhältnis zwischen Staat und Bürger um ein Vielfaches verbessern könnten, so Summa weiter. Bereits erfolgreich umgesetzt haben die Top-Level-Domains im Bereich der Verwaltung die europäischen Behörden. Seit der Einführung der .eu-Domains im Dezember 2005 wurden zahlreiche Internetadressen schon in eingängige und auf die Intuition der Bürger zugeschnittene Domains geändert. Im Vorfeld der Einführung der europäischen Adresse hatten zahlreiche Studien in verschiedenen europäischen Ländern gezeigt, dass die Auffindbarkeit durch den Internetnutzer das wichtigste Zugangshindernis für die Angebote der EU darstellten. Die empirische Erhebung, in der insgesamt 1.585 Internet-Nutzer aus 15 größeren deutschen Städten Auskunft über ihre Wahrnehmung von Internetdomains gegeben haben, fand zwischen dem 2. und 9. Oktober dieses Jahres statt. Ziel der Studie war es, Erkenntnisse über die Potenziale neuer Top-Level-Domains für Städte und Regionen zu gewinnen. Quelle: MediaNRW |
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