24.09.2007 eBusiness E-Government in EuropaDie Studie wird seit 2001 jährlich von der Unternehmensberatung Cap Gemini im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt. Sie vergleicht, wie umfangreich und wie gut Bürger und Unternehmen in 31 europäischen Ländern (EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Schweiz und Türkei) mit den Behörden über das Internet zusammen arbeiten können. Die deutlich bessere Platzierung für das deutsche E-Government hat mehrere Gründe. So stellte Cap Gemini fest, dass mittlerweile schon 75 Prozent der wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen vollständig im Internet verfügbar sind. Im Vorjahr waren es nur 47 Prozent. Besonders gut vorangekommen ist Deutschland bei der Bereitstellung von Online-Dienstleistungen für Unternehmen. Hier konnte der sechste Platz von 31 Staaten erreicht werden. Spitzenreiter bei E-Government-Dienstleistungen ist, wie im vergangen Jahr, Österreich. Danach folgen Malta, Slowenien, Portugal und Großbritannien. Auf dem letzten Platz liegt Bulgarien. Für die Umsetzung des Programms E-Government 2.0, hat das Bundesinnenministerium (BMI) zwei wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben. So soll die Untersuchung "E-Partizipation - Elektronische Beteiligung von Bevölkerung und Wirtschaft am E-Government" zu konkreten Vorschlägen zur Förderung der elektronischen Teilhabe führen. Die Studie "E-Inclusion - Digitale Integration durch E-Government" soll die Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von E-Government-Dienstleistungen in den verschiedenen Zielgruppen im nationalen und internationalen Vergleich analysieren und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe von Bevölkerungs- und Wirtschaftsgruppen entwickeln. Auftragnehmer ist das European Research Center for Information Systems (ERCIS) bei der Universität Münster unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Becker. E-Government 2.0 |
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