11.09.2007 eSecurity Zentrale Anti-Spam-Datenbank : Hilfe bei unerwünschter PostEine internationale Online-Datenbank, die der Kölner eco Verband der deutschen Internetwirtschaft jetzt anlässlich des fünften Anti-Spam-Kongresses vorstellte, soll künftig die Verfolgung der Versender vereinfachen. Derzeit erschwerten subtile Methoden die Nachverfolgung der Täter, die ihren Nutzen aus den unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen ziehen, so Evangelos Ouzounis von der European Network and Information Security Agency (ENISA). Ein großes Problem stellten dabei so genannte Bot-Netze dar. Mit Würmern oder Trojanischen Pferden infizierte Computer kommunizieren fremdgesteuert miteinander, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkt. Die Netzwerke könnten eine Größe von mehreren tausend Rechnern erreichen und eigneten sich dadurch hervorragend für die Verbreitung von Spam. Da die IP-Adressen ständig wechseln, lasse sich kaum noch nachvollziehen, wer für den Versand verantwortlich sei. Mit der Initiative "SpotSpam" des eco Verbandes und der polnischen "Naukowa i Akademicka Siec Komputerowa" (NASK) sollen künftig in einer Anti-Spam-Datenbank Beschwerden von Verbrauchern und Providern aus ganz Europa über so genannte "Nationale Spamboxes" gesammelt und an einem zentralen Ort hinterlegt werden. Die Informationen sollen dann sowohl Internet-Service-Providern, Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden auf entsprechenden Antrag zur Verfügung gestellt werden. Die Einbindung der betroffenen Verbraucher und Unternehmen, Provider sowie Behörden auf internationaler Ebene sei der einzig vernünftige Weg, um der Spam -Problematik besser entgegen wirken zu können, sagt Sven Karge, Leiter des Fachbereichs Content bei eco. Spotspam |
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