06.09.2007 eBusiness Passivnutzer sind noch die MehrheitUnter den Über-60-Jährigen nutzt inzwischen jeder Vierte (25,1 %; 2006: 20,3 %) das Netz. Das höchste Wachstum wird auch zukünftig von den Älteren ausgehen. Bereits heute sind mit 5,1 Millionen Über-60-Jährigen mehr "Silver Surfer" im Netz als 14- bis 19-Jährige (4,9 Millionen). Zu diesen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2007, über die die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift "Media Perspektiven” berichtet. Das Internet dient der Mehrheit der Anwender weiterhin vor allem der Informationsbeschaffung. Ein Unterhaltungsmedium, das in Konkurrenz zum Fernsehen und Hörfunk steht, ist das Internet für die Wenigsten. So charakterisieren drei Viertel der Onliner (72 %) ihren Umgang mit dem Internet als überwiegend informationsorientiert. Für 14 Prozent der Onliner steht die Unterhaltung im Netz an erster Stelle. Unter den Informationsangeboten sind aktuelle Nachrichten, Service und Verbraucherinformationen sowie regionale Inhalte besonders gefragt. Analog zur Aktualität, bei der mit "heute.de" und "tagesschau.de" zentrale Marken im Netz stehen, sind etablierte Angebote aus der Offline-Welt auch bei der regionalen Information klar im Vorteil gegenüber neuen Netzmarken: Für die Nutzer sind die Onlineangebote der regionalen Tageszeitungen und der Landesrundfunkanstalten der ARD die erste Adresse für regionale Angebote. Das Mitmachnetz Web 2.0 wird inzwischen von nahezu allen Onlinern genutzt. Allerdings steht weiterhin der passive Abruf und nicht das aktive Erstellen von Inhalten im Vordergrund. Beliebtester "User Generated Content" bleiben Online-Nachschlagewerke wie "Wikipedia" und Videoportale, die 47 Prozent bzw. 34 Prozent der Onliner schon genutzt haben. Allerdings haben erst 6 Prozent der Nutzer dieser Anwendungen schon einmal einen Beitrag für Wikipedia verfasst, 7 Prozent einen Film in ein Videoportal eingestellt und 2 Prozent eine eigene Spielfigur in einer virtuellen Welt wie Second Life geschaffen. Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2007 sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Media Perspektiven” (MP 8/2007) dokumentiert. Online-Studie |
|
Zu den aktuellsten Nachrichten












