20.06.2007 eSecurity E-Mail von Google erschreckt Webmaster: Spam oder echt?Denn viele Domains schwanken zurzeit tatsächlich erheblich bei der Reihenfolge der Suchergebnisse, was vielen Seitenbetreibern schon Sorgenfalten auf die Stirn gebracht haben dürfte. Diese E-Mail liefert eine vermeintliche Erklärung für das Phänomen. Und bestätigt vermutlich die schlimmsten Befürchtungen der Betreiber. "In regelmäßigen Abständen überprüft Google seinen Index. Im Moment haben wir auch eine Qualitätsoffensive gestartet", erklärt Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland auf Anfrage von netzwelt. Die Suchmaschine optimiert derzeit also den Index und wirft auch tatsächlich Seiten aus diesem heraus, die gegen die Regeln verstoßen. Eine derartige Mail legt zu einem solchen Zeitpunkt also den Finger in die Wunde der Webmaster. Besonders tückisch: Der Wortlaut der entsprechenden Mail enthält tatsächlich den Originaltext, den Google in solchen Fällen verwendet. Auch die Links im Text sind authentisch und keine Phishing-Versuche. Echt oder Fake? Wie kann man nun herausfinden, ob die erhaltene E-Mail echt oder ein Fake ist? Da wäre zunächst der alte Trick: der Dateianhang. Die Spamvariante enthält in vielen Fällen die Datei "google webmastertools.zip" huckepack. Wenig überraschend: ein Trojaner. "Google versendet keine E-Mails mit Exe-Dateien im Anhang und unter dem Absender Donotreply@gmail.com", erklärt Keuchel. "Empfängern der gefälschten E-Mail empfehlen wir, den Anhang nicht zu öffnen". Was steckt hinter dieser Spam-Attacke und warum wirkt die Fälschung so authentisch? Die mögliche Erklärung: "Wahrscheinlich hat ein betroffener Webmaster die Original-E-Mail so verändert und an viele Empfänger weitergeleitet", vermutet Stefan Keuchel von Google. Fazit: Ruhe bewahren Die derzeitigen Schwankungen in den Suchergebnissen bei Google sind Folge der Arbeiten am Index. Auch wenn sie ärgerlich sind, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Auch wenn diese Mail authentisch wirkt, ist sie in den allermeisten Fällen schlicht Spam, der mit den Ängsten der Empfänger spielt. Wie immer gilt: Keinesfalls die Anhänge öffnen! Dann dürfte sich der Spuk in wenigen Tagen gelegt haben. Falls die E-Mail echt sein sollte, stammt sie NICHT von Donotreply@gmail.com. Quelle: Netzwelt Auch Google hat hierzu eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2007/05/deutsche-webmaster-mit-falschen-penalty.html Beitrag in Netzwelt |
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