21.05.2007 eSecurity Die Spamflut steigt weiter an - über 95% aller E-Mails sind mittlerweile E-MüllAlle anderen Nachrichten waren Spam, Phishing-Mails und Viren. Einzelne Kunden verzeichnen gar eine Verdreifachung des Spam-Aufkommens. In seinen Rechenzentren verarbeitet Retarus im Kundenauftrag täglich mehrere Millionen Nachrichten. Die Messaging-Experten von Retarus, spezialisiert auf Services für Kommunikation und Geschäftsprozesse, analysieren und filtern hier den gesamten E-Mail-Datenverkehr von Kunden (Managed-E-Mail-Services). Sie erhalten dabei aus erster Hand Aufschluss über Trends bei Viren- und Phishing-Angriffen sowie der Verbreitung von Spam-Mails. So waren im ersten Quartal dieses Jahres 95,3 Prozent aller Mails in den Retarus-Rechenzentren schlicht "E-Müll". Umgekehrt bedeutet dies, dass lediglich 4,7 Prozent (Q1/2006: durchschnittlich 7,2 Prozent) der Mails als effektive Nutznachrichten weitergeleitet wurden. Im April dieses Jahres hat sich die Lage leicht gebessert: 6 Prozent waren nützliche Mails, vor einem Jahr waren es noch 7,4 Prozent. Die globale Sicht ist das Eine, weitere Erkenntnisse verschafft ein Blick auf die Situation eines einzelnen Unternehmens. Die Zahl der Spam-Mails eines Retarus-Kunden mit 7.000 Anwendern und 50 Domains, der aus verständlichen Gründen anonym bleiben will, hat sich innerhalb eines Jahres (von Q1/2006 auf Q1/2007) mehr als verdreifacht, der Anstieg belief sich auf 343 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist der Nutznachrichtenanteil, also die Zahl der erwünschtenNachrichten, jedoch kaum gestiegen bzw. relativ konstant geblieben. In Q1/2007 wurden für diesen Kunden etwa sechs Millionen Nutznachrichten verzeichnet, rund 28 Millionen waren unerwünscht. Betrug in Q1/2006 das Volumen der unerwünschten Nachrichten "nur" 75 GB, hat sich dieses in Q1/2007 auf 210 GB fast verdreifacht. Die Zahl der virenverseuchten E-Mails stieg um 35 Prozent. Im ersten Quartal 2006 konnte Retarus bei diesem Kunden noch 11,2 Prozent aller Mails (88,8 Prozent waren E-Müll) an die Mitarbeiter übermitteln, im ersten Quartal 2007 waren es nur noch 4,9 Prozent (95,1 waren E-Müll). Detaillierte Informationen zum täglichen E-Mail-Aufkommen |
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