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13.01.2010 eBusiness
Websurfer und ihre Personaldaten

Jeder vierte Internet-Nutzer ab 14 Jahren (23 Prozent) hat online schon einmal falsche Angaben über sich gemacht. Dies hat eine anonyme repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM mit dem Forschungsinstitut Forsa ergeben. Demnach sei besonders die Verleierung des Namens und des Alters beliebt. Von denen, die im Web schon einmal geflunkert haben, habe jeder zweite diese Angaben manipuliert.

Jeder dritte gab eine falsche Telefonnummer an. Jeweils jeder vierte macht falsche Angaben zu seiner E-Mail-Adresse, seinem Einkommen und körperlichen Eigenschaften. Immerhin 14 Prozent der Schwindler geben sogar ein falsches Geschlecht an. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: So sind Falschangaben eine Abwehrreaktion gegenüber den zahlreichen Datenabfragen im Internet. 58 Prozent der Schwindler sei es suspekt, so viele persönliche Daten preiszugeben. Fast ebenso viele (48 Prozent) versuchen, unerwünschter Werbung zu entgehen.

Aber es gibt auch User, die anderen bewusst etwas vorspielen: Jeder sechste, der im Netz gelogen hat, will sich der Umfrage zufolge "im Internet ausleben ohne negative Folgen". Zehn Prozent der Schwindler wollten sich unerkannt nach einem neuen Partner umschauen und fünf Prozent schlicht zum Spaß andere an der Nase herum führen.

Grundsätzlich sollte jeder Internetnutzer bewusst entscheiden, welche persönlichen Details er preisgibt. Nach Angaben des Bitkom, werde die Möglichkeit, den Datenschutz selbst anzupassen, von jedem Dritten nicht genutzt.


Quelle: media.nrw.de

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