26.10.2009 eBusiness Lücken in der IT-QualifikationUnzureichend sei auch das Computerwissen bei Frauen und im Handwerk. Im Bundesländervergleich schneiden die neuen Bundesländer schlechter ab. Seit März 2007 haben mehr als zwei Millionen Menschen am sogenannten IT-Fitness-Test von Microsoft Deutschland und Partnern teilgenommen. Für die aktuelle Erhebung wurden die Ergebnisse von 120 000 Teilnehmenden ausgewertet. In dem Test konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer maximal 42 Punkte erreichen. Am besten schnitten Studierende ab - sie brachten es im Durchschnitt auf 31,51 Punkte. Es folgten Lehrkräfte mit 30,51 Punkten vor Beamtinnen und Beamten mit 30,28 Zählern. Der Auswertung zufolge sind Junge und Alte die größten Weiterbildungsmuffel. Besonders schlecht sind die Ergebnisse der unter 20-Jährigen. Gerade junge Leute, die mit PC und Internet aufwachsen und an der Schwelle von Ausbildung zum Beruf stehen, weisen große Wissenslücken auf, Schülerinnen und Schüler erreichten lediglich 25,54 Punkte. Rentnerinnen und Rentnern kamen auf 22,98 Punkte, Menschen ohne Arbeit auf 27,45 Punkte. Nach Angaben der Initiative habe IT-Weiterbildung eine enorme Hebelwirkung für die Gesamtwirtschaft. 1,8 Milliarden Euro das jährlichen Wertschöpfungszuwachses in Deutschland basierten auf IT-Qualifizierung. Mit einem Anteil von 30 Prozent aller Beschäftigten, die sich beruflich weiterbilden, ist Deutschland neben Italien jedoch eines der Schlußlichter im Europäischen Vergleich. Quelle: media.nrw.de |
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